4 Schritte, um heimliche Stromfresser zu entlarven und Strom zu sparen

Wer Jalousien und Rollos von Staub befreien möchte, greift oft zuerst zum feuchten Lappen und wischt über die Lamellen. Das Ergebnis: graue Schlieren, die nach dem Trocknen noch deutlicher hervortreten als der Schmutz zuvor. Der häufigste Fehler ist nicht die Wahl des falschen Putzmittels, sondern die Reihenfolge und das Werkzeug. Bevor Sie auch nur einen Tropfen Wasser an die Lamellen lassen, müssen Sie den groben Staub restlos entfernen – sonst verwandelt sich jeder Wischer in einen Schlammpinsel.

Prüfen Sie außerdem, ob Geräte nachts automatisch in den Tiefschlaf gehen. Bei WLAN-Routern ist der Energieverbrauch meist unvermeidbar, aber Sie können die Sendeleistung reduzieren, wenn Sie keine große Reichweite benötigen. Bei Computern sollten Sie den Ruhezustand aktivieren statt den Bildschirmschoner – der spart nichts. Ein konsequentes Abschalten aller nicht genutzten Geräte kann den jährlichen Stromverbrauch um einige Prozent senken. Wer die neuen Gewohnheiten erst einmal etabliert hat, merkt den Unterschied spätestens bei der nächsten Jahresabrechnung.

Ein typischer Fehler beim Sparen ist, alles gleichzeitig abschalten zu wollen. Das führt oft zu Frust und endet darin, dass Sie doch wieder alles anlassen. Besser ist, Sie gehen in Etappen vor: In der ersten Woche schalten Sie nur die Geräte ab, die Sie sofort entlarven können. In der zweiten Woche nehmen Sie sich die nächste Gruppe vor. Bedenken Sie dabei: Moderne Geräte mit Netzwerkverbindung, wie ein Smart-TV, brauchen zum Beispiel für Software-Updates eine gewisse Betriebszeit. Wenn Sie diese Geräte komplett vom Netz nehmen, verpassen sie Updates und die Sicherheit leidet. Ein Kompromiss kann sein, solche Geräte über eine Zeitschaltuhr nachts vom Netz zu nehmen, aber tagsüber zu erlauben, sich zu aktualisieren.

Die Aufteilung der Ecke ist ein weiteres Kriterium, das den Arbeitsalltag erleichtert. Viele Modelle bieten eine zusätzliche Eckablage, die sich perfekt für Drucker oder Aktenordner eignet. Doch Vorsicht: Wenn diese Ablage zu tief sitzt, stoßen Sie sich häufig die Knie daran. Messen Sie daher vor dem Kauf die Höhe der Ablage und vergleichen Sie sie mit der Höhe Ihrer Beine im Sitzen. Empfehlenswert ist eine Ablage, die mindestens zehn Zentimeter unter der Tischplatte angebracht ist und nicht tiefer als 60 Zentimeter reicht. So bleibt genug Platz für die Beine, und Sie können trotzdem alles bequem erreichen.

Ein letzter Punkt, der die Zufriedenheit mit dem Eckschreibtisch maßgeblich beeinflusst, ist die Anordnung im Raum. Stellen Sie den Schreibtisch so auf, dass die Ecke zur Tür oder zum Fenster zeigt, nicht aber direkt davor. Ein Blick aus dem Fenster ist zwar angenehm, aber wenn die Sonne direkt auf den Bildschirm scheint, blendet das schnell. Positionieren Sie den Schreibtisch idealerweise so, dass Sie seitlich zum Fenster sitzen und das Licht von der Seite kommt. So vermeiden Sie Spiegelungen und haben trotzdem eine angenehme Helligkeit. Und noch ein Tipp: Denken Sie an die Raumhöhe – gerade Eckschreibtische mit Aufsatz oder Monitorhalterung können schnell an die Decke stoßen, wenn der Raum niedrig ist. Messen Sie also vor dem Kauf die Deckenhöhe aus.

Zum Schluss ein Tipp, der das Reinigungsergebnis entscheidend verbessert: Arbeiten Sie bei geschlossenen Jalousien oder ausgebauten Rollos. Wenn Sie die Lamellen während der Reinigung schräg stellen, sammelt sich das Wasser an den Kanten und läuft in die Führungsschienen – der perfekte Nährboden für Schimmel und hartnäckige Kalkflecken. Bauen Sie die Lamellen bei starker Verschmutzung komplett aus und legen Sie sie in die Badewanne mit lauwarmem Seifenwasser. Nach dem Trocknen mit einem Antistatiktuch abreiben, dann bleibt der Staub bis zur nächsten Reinigung fern. So vermeiden Sie nicht nur Schlieren, sondern verlängern auch die Lebensdauer Ihrer Jalousien und Rollos.

Zuerst messen Sie die Raumfläche. Für Zimmer bis etwa zwanzig Quadratmeter reicht ein Modell mit einem Durchmesser von etwa 120 Zentimetern. Größere Räume brauchen mindestens 130 bis 150 Zentimeter. Achten Sie darauf, dass der Ventilator nicht zu nah an Wänden oder Schränken montiert wird – der Abstand sollte mindestens 50 Zentimeter betragen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Messen Sie auch die Deckenhöhe: Bei normalen 2,40 Metern sollte der Abstand zwischen Boden und Ventilator mindestens 2,10 Meter betragen, sonst wird es gefährlich für große Personen.

Die effektivste Trockenreinigung gelingt mit einem Staubsauger und einer weichen Bürstendüse. Für Lamellenjalousien gibt es spezielle Bürstenaufsätze, die mehrere Lamellen gleichzeitig umschließen. Alternativ hilft ein sauberer, trockener Mikrofasertuch, das Sie wie eine Zange um jede Lamelle legen und dann abziehen. Wichtig ist, von oben nach unten zu arbeiten und jede Lamelle einzeln zu fassen. Bei Kettenjalousien dürfen Sie die Kette selbst nicht vergessen: Sie lässt sich mit einem leicht angefeuchteten Tuch und etwas Spülmittel abwischen – aber nur, wenn Sie die Kette vorher vom Stoff gelöst haben, falls dies möglich ist.

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